Stratocaster-Pickups auswählen: 50er, 60er, Output und Charakter
Bei der Auswahl von Stratocaster-Pickups sollte zuerst das gewünschte Verhalten im Vordergrund stehen, nicht nur ein Baujahr: Attack, Bass-Höhen-Balance, Dynamik, Ausgangspegel und Brummempfindlichkeit. Zeittypische Spezifikationen helfen anschließend bei der Feinabstimmung.
50er-Stil: niedriger bis mittlerer Output und hohe Dynamik
Singlecoils im Stil der mittleren 1950er nutzen häufig Draht- und Magnetkombinationen, die eine offene Ansprache und einen sehr klaren Attack unterstützen.
Der Asyllum Origin 54 ist mit Heavy Formvar 42 AWG und Alnico-3-Magneten dokumentiert und basiert auf der Untersuchung eines Stratocaster-Pickups von 1954.
60er-Stil: eine andere spektrale Balance
An die 1960er angelehnte Pickups können andere Drahttypen, Wicklungen und Magnetisierungen verwenden. Dadurch können Resonanz, Mitten und Attack anders wahrgenommen werden. Detaillierte technische Daten sind hilfreicher als das Etikett 50s oder 60s.
Vintage oder Hot?
Mehr Windungen erhöhen meist Widerstand und Induktivität, können aber auch die Resonanz nach unten verschieben und extreme Höhen reduzieren. Ein etwas stärkerer Steg-Pickup kann die Lautstärkebalance verbessern.
RWRP und Pickup-Höhe
Ein RWRP-Mittelpickup kann in den Zwischenpositionen 2 und 4 Brummen reduzieren, wenn er korrekt mit Hals- und Stegpickup kombiniert wird. Danach ist die Höheneinstellung entscheidend.
Asyllum Stratocaster-Serie
Die Asyllum-Stratocaster-Reihe umfasst Vintage-orientierte und leistungsstärkere Familien. Die Produktseiten nennen wichtige Materialien und elektrische Werte: https://www.asyllumpickups.com/stratocaster
Kurz gesagt
Das richtige Strat-Set ist dasjenige, dessen Spulengeometrie, Wicklung, Magnete und Ausgangspegel zur Gitarre und zum eigenen Spiel passen.
Weitere technische Artikel
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